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Wie du effektiv für eine erfolgreiche Maturaprüfung lernst!

Ach, da hab ich noch eeewig Zeit dafür zum Lernen, denkst du dir vielleicht gerade, wenn du jetzt an die Maturatermine denkst. Doch lange dauert es nicht mehr bis zur Abschlussprüfung Anfang Mai. Wenn du ein paar Lerntipps konsequent beachtest, dann steht einer erfolgreichen Maturaprüfung nichts mehr im Wege.

Plane dein Lernen

Zu großer Stress beim Lernen ist nicht gut, denn du blockierst dadurch dein Gehirn. Das Gehirn kannst du dir wie einen trockenen Schwamm vorstellen, wenn der Schwamm voll ist, dann kannst du noch so viel Wasser draufgießen, es geht nichts mehr rein. Dasselbe gilt für dein Hirn. Nach einer gewissen Lernzeit ist, ist es nicht mehr aufnahmefähig. Plane deshalb dein Lernen gut im Voraus. Am besten hilft ein Halbjahreskalender in dem du die Prüfungstermine in roter Farbe einträgst, alle weiteren wichtigen Termine in schwarzer Farbe. Streiche alle Tage durch an denen du nicht lernen kannst. So bekommst du einen Überblick, wie viel Zeit du zur Verfügung hast.

Festgelegte Lernzeiten

Jetzt hast du einen Überblick über alle Tage, an denen du Lernen kannst. Teile dir dann deinen Tag so ein, dass du eine festgelegte Lernzeit hast, an der du dich kontinuierlich auf den Stoff vorbereiten kannst. Dein Gehirn gewöhnt sich an diese Lernzeiten und ist daher schon bereit fürs Lernen. Schütze dich am Besten auch vor allen Ablenkungen indem du ein Plakat an deine Zimmertür mit deinen Lernzeiten hängst. Während dieser Lernzeiten schalte am Besten dein Handy aus, um dich nicht durch Facebook, WhatsApp oder SMS-Nachrichten ablenken zu lassen.

Portioniere den Stoff sinnvoll

Bis zu 7 Dinge, Definitionen, Vokabeln etc. kann dein Gehirn auf einmal merken. Deshalb überfordere deine grauen Zellen nicht und versuche den Stoff in sinnvolle Einheiten zu teilen. Mit der Fünf-Stufen-Methode kannst du nicht nur im Fach Deutsch Texte besser verstehen und lernen; dies gilt auch für andere Fächer. Diese Methode geht so:

  1. Überfliege vor dem gründlichen Lesen zunächst einmal den Text, die Gliederung und das Inhaltsverzeichnis. Verschaffe dir erstmal einen Überblick.
  2. Du hast durch das Überfliegen erste Infos zum Text erhalten. Jetzt stell Fragen an den Text: was interessiert dich? Was möchtest du wissen? Welche Fachausdrücke kennst du noch nicht?
  3. Dann lies den Text gründlich Absatz für Absatz durch. Achte dabei auf die Fragen, die du dir in der vorigen Stufe gestellt hast.
  4. Nach jedem Absatz erstellst du im Kopf eine kurze Zusammenfassung dieses Abschnittes.
  5. Am Ende erstellst du im Kopf eine Zusammenfassung des gesamten Textes.

Dieses aktive Bearbeiten des Textes hilft dir dabei den Text besser zu merken. Diese Methode kannst du nicht nur im Fach Deutsch anwenden, sondern immer dann, wenn du von Texten lernst.

Pausen beim Lernen

Es bringt wenig, Stunden ohne Pausen durchzulernen. Dein Gehirn ist dann nicht mehr aufnahmefähig. Kurze Pausen zwischendurch helfen dabei, dass dein Wissen sich verankern kann. Kurze Lernpausen zwischendurch sind daher sehr sinnvoll. Sie sollten jedoch nicht allzu lange dauern. Mit einem Lernplan in dem du dir einträgst, welchen Stoff du lernen willst und wie lange, kannst du dich vor Ablenkungen schützen.

7 Lerntechniken für effektiveres Lernen

Lernen ist nicht immer einfach, ein paar Techniken können dir aber helfen deinen Stoff besser zu behalten.

  1. Die Loci-Methode: Musst du dir eine bestimmte Reihenfolge einprägen, dann „lege“ die Begriffe im Kopf an einem bestimmten Ort auf einer Route ab und bring das Gelernte mit den Orten in Verbindung.
  2. Inhalte verstehen: Versuche die Inhalte zu verstehen, nicht einfach nur auswendig zu lernen.
  3. Verbildlichung: Wenn du ein visueller Lerntyp bist, dann versuche dir zu jedem Punkt ein Bild vorzustellen.
  4. Zeichne ein Mindmap: Bei komplizierten Inhalten hilft dir ein Mindmap weiter. Zeichne oder schreibe das Thema in die Mitte des Blattes. Von diesem zentralen Punkt führen dann Äste weg. Dadurch kannst du ein Thema gut strukturieren.
  5. Karteikarten schreiben: Besonders bei Vokabeln hilft die Karteikastenmethode. Schreibe dazu die Vokabeln auf eine Karteikarte und auf die Rückseite die deutsche Übersetzung. In einem Karteikasten kannst Du dann die Karten ganz nach vorn sortieren, die Du noch nicht beherrscht, während die bereits erlernten Karten nach hinten rutschen. Das hat den Vorteil, dass du weniger Zeit für bereits gelernte Vokabeln verschwendest.
  6. Der Gedächtnispalast: Konstruiere vor deinem inneren Auge ein Gebäude aus dem Lernstoff mit den grundlegenden Begriffen als Fundament, die wichtigsten Eckpunkte als Säulen und den über den Stoff hinausgehenden Inhalten auf dem Dachboden. Während der Prüfung, kannst du dann das Haus von unten nach oben begehen und das Gelernte leichter finden.
  7. Wiederholen, wiederholen, wiederholen: Einfach aber wichtig! Durch das regelmäßige Wiederholen wandert dein Wissen von Kurz- ins Langzeitgedächtnis und ist dann auch bei der Maturaprüfung für dich abrufbar.

Schau dir auch regelmäßig den Maturaexpress auf Youtube an. Dort werden Maturaaufgaben aus dem letzten Jahren erklärt. Mathe-Aufgaben und deren Lösungen findest du auch auf Facebook-Mathe-Zentrale. Was dich bei der Matura erwartet, darüber habe ich bereits in einem vorhergehenden Blogpost geschrieben.

Und nicht vergessen: Gib nicht zu schnell auf und halte durch! Es dauert nicht mehr lange, dann ist die Matura auch Geschichte!

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